15. Jahrhundert

Announcement Date: 1. Januar 1400

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  • 1420 bis 1430 Rammelburg gelangt an die Grafen Volrad (auch Vollrath), Günther und Gebhart von Mansfeld als Lehen vom Erzbischoftum Magdeburg1; das genaue Jahr ist nicht bestimmt: 1430 laut2, zwischen 1420 und 1430 laut3
  • 1430 wird Rammelburg durch Erbteilung an Graf Volrad I. von Mansfeld übertragen4 5
  • 1450 stirbt Graf Volrad  I. und sein Sohn Volrad II. von Mansfeld erbt die Rammelburg

Die Fahnen der Grafen von Mansfeld wehten jedoch nur von den Türmen der Rammelburg, wenn sie die Burg zur Jagdzeit aufsuchten. Ansonsten verweilten die Grafen in ihrem Mansfelder Schloss und ließen das Amt Rammelburg durch so genannte „Statthalter“ oder „Hauptleute“ verwalten6

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Quellennachweis

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  1. Historischen Commission der Provinz Sachsen (Hg.): Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Sachsen und angrenzender Gebiete. 18. Heft. Otto Hendel-Verlag, Halle a. d. S. 1893.  S.194ff.
  2. Cyriacus Spangenberg: Mansfeldische Chronica. Bd. 4: Beschreibung der Graueschaft Mansfeltt von ortt zu ortt, d. Schlößer, Stedte, Dorffschafften und Closter mitt allen deren Zubehörungen. Buch 3, Teil 1. Naumburger Verlags-Anstalt, Naumburg 2007 (Nachdruck der Ausgabe Eisleben 1913), S.164
  3. Hermann Schotte: Rammelburger Chronik. Otto Hendel-Verlag, Halle a. S. 1906. S.10
  4. Cyriacus Spangenberg: Mansfeldische Chronica. Bd. 4: Beschreibung der Graueschaft Mansfeltt von ortt zu ortt, d. Schlößer, Stedte, Dorffschafften und Closter mitt allen deren Zubehörungen. Buch 3, Teil 1. Naumburger Verlags-Anstalt, Naumburg 2007 (Nachdruck der Ausgabe Eisleben 1913). S.164
  5. Hermann Schotte: Rammelburger Chronik. Otto Hendel-Verlag, Halle a. S. 1906. S.10
  6. Duncker, Alexander: Rammelburg. Provinz Sachsen; Regierungsbezirk Merseburg. Mansfelder Gebirgskreis. In: Duncker, Alexander (Hrsg.): Die ländlichen Wohnsitze, Schlösser und Residenzen der ritterschaftlichen Grundbesitzer in der preussischen Monarchie: nebst den königlichen Familien-, Haus-Fideicommiss-Schatull-Gütern in naturgetreuen, künstlerisch ausgeführten, farbigen Darstellungen; nebst begleitendem Text. 1. Band. Berlin, 1857-1883.